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Aufenthalt Nichtraucher
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Über uns

Unser Auftrag besteht darin, für Frauen und Männer, die sich in einer sozial schwierigen Lage befinden oder an einer psychischen Erkrankung leiden, einen Wohn- oder Tagesstrukturplatz anzubieten.
Der primäre Unternehmenszweck besteht in der ganzheitlichen Betreuung und Förderung. Er umfasst alle Massnahmen und Angebote, welche der Stabilisierung und Verbesserung der Situa-tion der Betreuten dienen.
Alle Anstrengungen sollen dabei letztlich folgenden Zielen untergeordnet sein:
Erlangen der Selbstachtung der Betreuten.
Einen angemessenen Platz in der Gesellschaft zu finden.
Eine Lebensweise kennen zu lernen, welche sich an christlichen Massstäben orientiert.

Aktuell

Antonio M.* (70): «Die Schicksalsschläge, die ich erlitten habe, kann man nicht so einfach wegstecken. Mein Leben ist vor meinen Augen zerbrochen. Es hat mich viel Kraft gekostet, es wieder zusammenzusetzen. Nun bin ich froh, dass ich bei der Heilsarmee wieder ich selbst werden konnte.»
«Meine erste Ehe scheiterte nach 10 Jahren. Meine Frau und unser gemeinsamer Sohn verliessen mich. Fünf Jahre lebte ich allein, bis ich Anna* kennen lernte. Wir heirateten und bekamen eine Tochter. Doch als Schmuckhändler auf Märkten konnte ich nicht für zwei Familien aufkommen. Deshalb bewarb ich mich auf eine Stelle in einer Betonfabrik in Brugg. Aber nach der Selbständigkeit war es schwierig für mich, in einer Fabrik zu arbeiten. Nach drei Jahren machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Job. Bald darauf lieferte ich Rollstühle und Pflegebetten an Spitäler und Altenheime aus. Es war eine gute Arbeit, mit der ich sowohl meine Familie ernähren als auch die Alimente bezahlen konnte. 13 Jahre lang fuhr ich durch die ganze Schweiz.
Wenn sich das Unglück häuft
Leider wirtschaftete mein Chef in die eigene Tasche und das Unternehmen ging bankrott. Mittlerweile war ich 58 Jahre alt und die Chancen auf eine neue Stelle waren sehr gering. Nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit wurde ich ausgesteuert. Ohne Arbeit kamen die Sorgen und Probleme. Meine Ehe litt so sehr darunter, dass Anna sich von mir scheiden liess. Während dieser schweren Zeit starb auch noch meine Mutter. In kurzer Zeit verlor ich alles, was mir etwas bedeutete. Früher war ich ein gestandener Mann mit Frau, Kindern, Auto und Ferien. Nun hatte ich nichts mehr. Ich verfiel in eine starke Depression, kam kaum noch aus dem Bett und quälte mich durch den Tag. Ich hatte panische Angst, aus dem Haus zu gehen, konnte weder Zug noch Auto fahren. Es wurde so schlimm, dass ich mich nicht einmal mehr gewaschen habe. Alles erschien hoffnungslos. Ich sah keine Zukunft mehr für mich und dachte daran, mein Leben zu beenden.
Der schwierige Weg zurück ins Leben
Nur der Gedanke an meine Kinder hielt mich davon ab. Ich konnte sie nicht einfach im Stich lassen. Deshalb liess ich mich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort machte ich eine Therapie mit Medikamenten und Behandlungen. Nach drei Jahren ging es mir endlich etwas besser. Mein behandelnder Arzt kam zu mir und sagte: ‹Sie sind wieder in
einem stabilen Zustand. Es wird Zeit, dass Sie in eine andere Institution wechseln.› Er empfahl mir den Obstgarten der Heilsarmee. Ich ging dorthin und wusste auf Anhieb: Hier gehöre ich hin – das ist mein Platz.
Ein Wunsch nach Zweisamkeit
Hier im Obstgarten bin ich endlich wieder unter Leuten. Ich wohne in einem Zweibettzimmer. Die Mitbewohner sehen mich als eine Art Vater. Ich bin ein Allrounder und packe überall mit an. Endlich fühle ich mich wieder gebraucht. Ich fertige Stifthalter – das kann hier sonst keiner. Und ich spalte Holz für Anzündbündel. In meiner Freizeit bin ich viel draussen. Jeden Tag fahre ich mit dem Velo oder führe die Lamas und Alpakas vom Obstgarten aus. Obwohl ich weiterhin Medikamente gegen die Depression nehmen muss, geht es mir gut. Es ist ein Wunder, dass ich die Krankheit überwinden und wieder Antonio werden konnte. Meine Kinder besuchen mich regelmässig. Auch sie staunen über meine Veränderung. Ich hoffe 90 Jahre alt zu werden, wie meine Mutter. Und ich wünsche mir, wieder eine Frau an meiner Seite zu haben. In meinen letzten Jahren möchte ich nie wieder einsam sein.»

Wohnen

ZIELGRUPPE

Unser Angebot richtet sich an:

  • Erwachsene Personen mit einer IV-Verfügung im Alter zwischen
    18 – 64 Jahren

Erwachsene Personen mit einer psychischen Beeinträchtigung (primäre Zielgruppe)

Erwachsene Personen in akuten Notsituationen im Rahmen der Möglichkeiten (erweiterte Zielgruppe)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Tagesstruktur

Unser Ziel ist es eine sinnvolle Aufgabenerfüllung und ressourcenorientierte Förderung zu bieten. Professionell werden die Fähigkeiten der Betreuten entdeckt, geweckt und gefördert.

Was wir bieten:

  • Neigung, Fähigkeiten, eigene Grenzen erkennen
  • vorhandene Fähigkeiten im Arbeitsverhalten vertiefen
  • Ausdauer üben
  • Tagesablauf gestalten

Die Tagesstrukturplätze des Obstgartens stehen auch extern Wohnenden zur Verfügung.

Aktivierung

Der ganzheitlichen Aktivierung wird im Obstgarten einen hohen Stellenwert eingeräumt. Wir glauben, dass Aktivierung ein Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben sein kann. Diese Ziele werden dabei verfolgt:

  • Erleben der Normalität.
  • Freizeit zu gestalten und sich in die Gesellschaft zu integrieren.
  • Horizonterweiterung, weg von der Krankheit.

Um diese Ziele zu erreichen, stehen Aktivierungsangebote in den Bereichen körperliche, geistig-kreative und soziale Aktivierung zur Verfügung.

Die Aktivierungsangebote sind normalerweise freiwillig, können aber auch in die Förderplanung aufgenommen werden.

 

Camuns

In Camuns hat der Obstgarten zwei Häuser in Dauermiete mit insgesamt 15 Übernachtungsplätzen. Entstanden ist dieses Projekt aus einem Bedürfnis nach einem Ort, wo man sich nach Bedarf mit einer kleinen Gruppe von Betreuten zurückziehen kann, um Time-out-Zeiten oder Ferien zu erleben. Anforderungen waren Ruhe, weg vom Lärm und der Hektik des Alltags.

Diesen Ort haben wir in Camuns gefunden. Da wir die Häuser nicht das ganze Jahr beanspruchen, wollen wir diese auch für andere Institutionen, Korps, Mitarbeitende und Mitglieder der Heilsarmee als Ferienwohnung, für Retraiten, etc. zu günstigen Konditionen weitervermieten.

SCHULHAUS

Das ursprünglich als Schulhaus gebaute Chalet wurde die letzten Jahre als Familienhaus benutzt und entsprechend umgebaut. Das ehemalige Schulzimmer bietet grosszügigen Platz für Essen und Freizeit. Neben den sechs Schlafräumen steht zusätzlich ein Gruppenraum zur Verfügung. Die Wohn und Schlafräume werden über eine Zentralheizung mit Holz und der Gruppenraum mit einem vollautomatischen Pellet-Ofen geheizt. In der Zwischensaison wird das Wohnzimmer mit einem Specksteinofen warmgehalten. Die Einrichtung ist für bis 9 Personen ausgelegt.

GEMEINDEHAUS

Das moderne Einfamilienhaus wurde 1996 gebaut. Es verfügt über Bodenheizung, Wohnküche und Gartensitzplatz. Die drei Schlafzimmer sind für 6 Personen eingerichtet, ein Zimmer mit Doppelbett, zwei Zimmer mit je einem normalen und einem Hochbett.

 

Reservation / Buchung

Hier können Sie die Ferienhäuser direkt buchen, die markierten Daten sind bereits besetzt. Mindest-Aufenthaltsdauer sind drei Nächte, wochenweise Buchungen werden bevorzugt. In den Ferienzeiten können nur ganze Wochen, Samstag bis Samstag, gebucht werden.

In unseren Camuns-ABC Schulhaus und Gemeindehaus werden die wichtigen Punkte beschrieben und hier finden Sie die Preise_2019.

SCHULHAUS

GEMEINDEHAUS

Organisation

Heilsarmee Obstgarten
Bibersteinerstrasse 54
5022 Rombach
Tel.: 062 839 80 80

obstgarten@heilsarmee.ch

Mit öffentlichem Verkehr:
Ab Aarau SBB Bus Nr. 4 Richtung Biberstein
bis Haltestelle Widler oder Obstgarten

Standort Obstgarten

Standort Wörkschop

Trägerschaft:
Stiftung Heilsarmee Schweiz

Laupenstrasse 5
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 388 05 91
heilsarmee@heilsarmee.ch
www.heilsarmee.ch

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Hier finden sie die wichtigsten Ansprechperson zu Ihrem Anliegen.

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Die meisten angebotenen Produkte werden von unseren Betreuten in Eigenproduktion hergestellt und sind handgefertigt, deshalb können kleine Abweichungen vorkommen.

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